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Eigentlich ist zwischen Schule und Zirkus gar kein so großer Unterschied

„Zirkus, Zirkus, ja das ist uns`re Welt“ – mit diesem Mottolied eröffneten die drei Chöre der Grundschule Rosenthal-Schwicheldt den diesjährigen Musikabend, der schlichtweg „Zirkus SCHWIRO“ hieß. 300 Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde waren in die vollbesetzte Aula des Ratsgymnasiums gekommen, um den siebzig Mitwirkenden bei Gesang, Instrumentalspiel und Akrobatik zuzusehen und –zuhören. Das von der Kreativ-AG unter Leitung von Carmen Preußker liebevoll gestaltete Bühnenbild und die lustige Dekoration der Aula durch Tücher und Luftballons von Seiten der Eltern unterstützen die Zirkusatmosphäre ebenso wie die Zirkusmusik in der Eingangshalle und der Duft und Geschmack von Hotdogs, Zuckerwatte, Popcorn und anderen Leckereien aus der Cafeteria (ebenfalls von Eltern organisiert und verkauft).

So verwunderte es nicht, dass Schulleiter Dirk Osburg verkleidet als Zirkusdirektor die Bühne betrat, um das Publikum zu begrüßen. Die von der Leiterin des Fachbereichs Musik Heike Pollenske verfassten kurzen Dialoge zwischen den musikalischen Darbietungen stellten immer wieder Parallelen zwischen dem Schulleben und der Zirkuswelt her. Wo ist denn auch der Unterschied zwischen der im Zirkus zur Show gestellten Akrobatik und Kindern, die durch die Klasse turnen? Oder zwischen einer Jonglage mit Bällen und dem Jonglieren mit Wissen? Und auch die Clowns beschwerten sich im Zirkus darüber, dass immer über sie gelacht würde, wie die Clowns in der Klasse es eben auch tun.

Am Ende des Stücks gab es einen großen Applaus für die Mitwirkenden des Zwergenchors (Leitung Silke Bartscht), des Mädchen- und Jungenchors (Heike Pollenske/Kristina Sommer), der Orff-, Flöten- und Zirkus-AG (Silke Bartscht/Regina Westphal/Sylvia Müller), die Darstellerinnen aus der Klasse 3a, alle Akrobaten, sowie des Gitarren- und Rhythmuskurses (Marion Rohweder/Claudius Boettger-Albrecht) und natürlich für den zünftig im Frack gekleideten Pianisten Gunnar Gaul.

An den Ausgängen gab es kleine Tüten mit Manegensand als „Zirkus zum Mitnehmen“ (Entwurf Simone Betker) und wer wollte, konnte sich noch einmal Hotdog oder Popcorn schmecken lassen.

Dirk Osburg zeigte sich sehr erfreut über die Gastfreundschaft des Ratsgymnasiums, da die Turnhalle seiner Grundschule aufgrund ihrer unzureichenden Größe die Zuschauermengen nicht aufnehmen konnte und mehrere Aufführungen erfordert hätte. In Kombination mit der professionellen Ausgestaltung von Licht und Ton durch die Technik-AG des Ratsgymnasiums (Leitung Boris Alt) könnte er sich diesen Aufführungsort auch für zukünftige Veranstaltungen gut vorstellen.

 

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